• termine

Wir sehen uns

Wir entwickeln Konferenzen und eigene Dialogformate. Hier finden Sie unsere Termine und Hinweise auf Veranstaltungen innerhalb unseres Netzwerks und auf solche, die wir gerne weiterempfehlen. – Sie möchten zwanglos mit uns ins Gespräch kommen? Hier erfahren Sie, wo Sie uns persönlich antreffen können. Schauen Sie nach!

 

Existenzanalytisches Forum

Aktuelle Themen der Arbeitswelt im Dialog mit der Existenzanalyse und Logotherapie

Termine 2019 - jeweils Donnerstags, 18:00-20:00 Uhr (Ort: Brabandtstraße 8, 38100 Braunschweig)

 

29. August 
Sinn@Work – Voraussetzungen für die eigene Motivation schaffen

Referent: Thomas Reichel

Jeden Tag aufs Neue eine Leistung zu erbringen, das auch noch gerne, ist der Wunsch nicht nur von Führungskräften und Unternehmen. Auch Angestellte und Arbeiter wollen das Gefühl haben, dass das, was sie leisten, für jemanden wichtig und wertvoll ist.

Zu oft wird das eigene Handeln als ein Müssen erlebt und weniger als ein Wollen. Dabei zeigt sich, dass anhaltende Motivation nur im Wollen möglich ist. Jedoch braucht es dafür Voraussetzungen und kann nicht einfach so gemacht werden.

In diesem Impulsvortrag wurden die Voraussetzungen und Möglichkeiten für eine wirkliche Motivation aufgezeigt  und die Bedeutung der Sinndimension dabei beleuchtet.

Im Anschluss wurde gemeinsam erörtern, inwieweit diese Gedanken vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in der Arbeitswelt tragfähig sind und einen Mehrwert jenseits gängiger Motivationsansätze schaffen.

Wenn Sie die Existenzanalyse näher kennenlernen und am Forum teilnehmen möchten, melden Sie sich gerne unter dippl@leadox.de an. Wir freuen uns auf Sie!

 

23. Mai 2019
Gefühlsmanagement im Unternehmen – personale Inklusion oder organisierte Entgrenzung?

Wir möchten an diesem Abend das brandeins-Interview des Bielefelder Soziologen Stefan Kühl zur Diskussion stellen und existenzanalytisch beleuchten. Nach unserer Einschätzung spiegelt seine Position auf sehr prononcierte Weise den Widerpart in der aktuellen Diskussion um den Wiedereintritt des Menschen in die Betrachtung organisationaler Kontexte wider, der zur Zeit intensiv in der Organisationsberatung propagiert wird.
 

So heißt es bei den Protagonisten

  • unter Bedingungen von Digitaler Transformation und zunehmender Komplexität komme der Mensch als Ganzes (mit seinen Interessen, Fähigkeiten, Vorlieben, Gefühlen etc.) wieder mehr in die Organisation
  • zwinge dies Führung dazu, sich wieder mehr auf den Menschen und die Wirksamkeit von Menschen in Organisationen zu fokussieren
  • sei es notwendig, Führung so zu gestalten, dass weniger die Prozesse, Abläufe, Aufgaben und Rollen im Vordergrund stehen, sondern die Wirksamkeit der Menschen und ihrer Zusammenarbeit
  • das Wiedererscheinen der sozialen Dimension der Führung fokussiere wieder aufs Neue soziale Kompetenzen wie Kommunikation, Überzeugen, Mitnehmen, Feedback geben und Orientierung schaffen
  • wichtige Fähigkeiten und Tools seien Einfluss nehmen, Überzeugen und andere mitnehmen
  • Gefühle, wie Begeisterung, Leidenschaft, Mitgefühl, Freude, aber auch Empörung, Ärger und Enttäuschung seien dafür unerlässlich
     

Für Kühl aber wird es „anstrengend und konfliktreich, … wenn Organisationen erwarten, dass der Mitarbeiter sich als ganze Person einbringt. Dann ist nicht mehr die Person allein für ihr Gefühlsmanagement zuständig, sondern die Organisation nimmt für sich in Anspruch, die Mitarbeiter in allen Bedürfnissen, Wünschen, Gefühlszuständen wahrzunehmen. Das ist in vielen Fällen eine Überbeanspruchung sowohl der Organisation als auch der Personen.“
 

An diesem Abend wollen wir diskutieren: Wie können wir vor dem Hintergrund unserer humanistischen Grundhaltung, der existenzanalytischen Perspektive und unseres Verständnisses von Person, Emotion und Intention diese Debatte verstehen?
 

Wenn Sie die Existenzanalyse näher kennenlernen und am Forum teilnehmen möchten, melden Sie sich gerne unter dippl@leadox.de an. Wir freuen uns auf Sie!

 

28. Februar 2019
Perfektionismus – ein Kind der leistungsfixierten Zeit

Perfektionismus ist modern und wird zunehmend als attraktives Laster abgetan. Was unterscheidet Perfektion von Perfektionismus und welcher Fehlgedanke dominiert dabei in unseren Köpfen?  Wie zeigt sich Perfektionismus im (Arbeits)alltag? Die Sehnsucht nach Perfektion tut dem Menschen gut – vermischt sie sich mit Angst, läuft sie aus dem Ruder und führt in eine Spirale von Vermeidungsverhalten.

Diesem Impuls möchten wir folgen und aus Sicht der Existenzanalyse diskutieren.

 

weitere Termine 2019:

29. August und 14. November

 

Herbsttagung der GLE-D 2019

Die Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse Deutschland lädt zu ihrer Herbsttagung 2019 ein:
 

Fachtagung für Psychotherapie, Beratung, Coaching und Organisationsentwicklung

Samstag, 21. September 2019, 09.00 – 18.00 Uhr

Stephansstift, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover
 

Zum Thema:
Scham ist eine Emotion, die jeder von uns kennt. Sie wird meist als unangenehm erlebt, ist sie doch oft verbunden mit dem Gefühl der Bloßstellung und dem Impuls im Boden zu versinken. Scham entwickelt sich durch die Interaktion mit anderen. Um ausgelöst zu werden, braucht sie zumindest die Vorstellung der Entblößung des Eigenen vor dem Anderen. Aus existenzanalytischer Perspektive sehen wir jedoch auch die Schutz- und Abgrenzungsmöglichkeit der Person. Die Scham erscheint hier als Hüterin der Würde.

In dieser Tagung wollen wir genauer verstehen, wie Scham phänomenologisch, anthropologisch und psychologisch zu beschreiben ist und welche helfenden und beschränkenden Auswirkungen sie im zwischenmenschlichen Miteinander haben kann.

 

Existenzieller Paradigmenwechsel in Organisation, Führung und Personalmanagement

Aktueller Lehrauftrag an der Technischen Universität Braunschweig im Weiterbildungsgang "Personalentwicklung im Betrieb" - Dr. Georg Martensen

 

Die konstitutive Differenz von Umwelt und innerer Verfassung von Organisationen erscheint zunehmend fragil. Innere Komplexität und Unsicherheit erhöhen sich infolge von außen einwirkender Einflüsse und Ungewissheit. Zugleich steigen die Erwartungen an Unternehmen in Bezug auf Ihre Ziele und Zwecke: Regulierung, Compliance & CSR; Fachkräftemangel, veränderliche Ansprüche nachfolgender Generationen (X,Y,Z), signifikant veränderte Macht- und Marktverhältnisse. Technologien erzeugen Einbrüche in etablierte Geschäftsmodelle. Multiple Logiken und vielfältige Ziele erzeugen innere Widersprüche; diese wachsen exponentiell und nehmen an Intensität zu. – Woran kann man sich noch halten? mehr

 

6. Norddeutsches Symposium zur Existenzanalyse

6. Norddeutsches Symposium zur Existenzanalyse

Thema: Existenzielles verstehen – Bedeutsames erfassen

mit Vorträgen sowie einer Podiumsdiskussion zum Personverständnis mit und von
 
Helmut Dorra, Hamburg
Dr. Christoph Kolbe, Hannover
Prof. Dr. Jürgen Kriz, Osnabrück

Samstag, den 25.01.2020, 10-17 Uhr

Leibnizhaus, 30159 Hannover, Holzmarkt 4-6

 

 

ansprechpartnerin

Dipl.-Psych. Zorana Dippl
dippl©leadox.de
Tel. +49 531 257 9433